Dienstag, 03 August 2021

Projektarbeit im Evangelischen Religionsunterricht der 7./8. Klasse

Innerhalb des Evangelischen Religionsunterrichts beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen gemeinsam mit ihrer Lehrerin Annemarie Hölzl, unterstützt durch Manuela Huber, Jugendsozialarbeiterin an der Realschule, mit der Frage, welchen unterschiedlichen Erwartungen und Ansprüchen die eigene Persönlichkeit ausgesetzt ist und welche Strategien helfen, ein stabiles Selbstverständnis aufzubauen.

 

Dabei sollten auf Basis des Verständnisses der Gottesebenbildlichkeit des Menschen die Erwartungen an die eigene Persönlichkeit im Mittelpunkt stehen. Natürlich durfte der Einfluss der Medien hierbei nicht außer Acht gelassen werden. Um auf diesem Gebiet auch strafrechtlich fit zu werden, klärte Herr Charly Höller von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Passau die Jugendlichen in einem informativen Vortrag auf. Dieser bildete zugleich den Einstieg in zwei Tage intensive Projektarbeit.

 

Zunächst wurden verschiedene Bereiche bewusst gemacht, von denen aus Erwartungen an die Persönlichkeit jedes Einzelnen herangetragen werden. Hier galt es sowohl die positiven Elemente wie auch die negativen herauszuarbeiten. Im Folgenden wurden den Schülerinnen und Schüler spielerisch Bausteine näher gebracht, die ein stabiles Selbstverständnis ausmachen. Gleichzeitig konnten sie auch kreativ tätig werden: Die Gottesebenbildlichkeit des Menschen zu verstehen, ist durchaus eine Herausforderung. Um diesen Aspekt und alles, was mit diesem Verständnis verbunden ist, in Erinnerung zu behalten, gestalteten die Jugendlichen ganz individuelle Spiegel mit Mosaikrahmen. Auch ein gemeinsamer Brunch, bei dem eine gelungene Gemeinschaft mit allen Sinnen erfahren werden kann, durfte natürlich nicht fehlen.

 

Ein ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Erziehungsberechtigten aller beteiligter Schülerinnen und Schüler, die eine solche Projektarbeit auch außerhalb der gewöhnlichen Schulzeiten möglich machen.