Sonntag, 23 Januar 2022

Realschüler beteiligen sich am Briefmarathon von Amnesty International 2021

Auch in diesem Jahr beteiligen sich die Schülerinnen und Schüler des Evangelischen und Katholischen Religionsunterrichts sowie des Ethikunterrichts mit ihren Lehrern Annemarie Hölzl, Bernhard Grundwürmer, Magdalena Prinz und Kerstin Wagner am Briefmarathon von Amnesty International. Diese weltweite Aktion findet jährlich zum Tag der Menschenrechte im Dezember statt.

Hunderttausende Menschen und Hunderte von Schulen schreiben dabei zahlreiche Briefe und Karten an Menschen, deren Rechte verletzt werden. Die Teilnahme am Briefmarathon ist für die Realschüler ab der 7. Klasse eine Möglichkeit, im Unterricht von der Bedeutung der Menschenrechte zu erfahren und gleichzeitig für einzelne Menschen aktiv werden zu können.

Im ersten Schritt erhalten die Jugendlichen Informationen über die Schicksale der Menschen, für die sich der aktuelle Briefmarathon einsetzt. Dann beginnen die Schülerinnen und Schüler damit, sich ihre Botschaften und Bildmotive zu überlegen. Dabei werden viele Briefe auch auf Englisch verfasst. Ein Highlight dieses Jahr: Sogar auf Thailändisch wurde ein ganzer Brief übersetzt. Mit ihren ganz persönlich gestalteten Briefen machen die Jugendlichen den Betroffenen Mut und zeigen ihre Unterstützung.  

Über die weitere Entwicklung im Hinblick auf die Betroffenen werden die Jugendlichen im Laufe ihrer Schulzeit immer wieder informiert. Hier haben sich in den vergangenen Jahren bereits erfreuliche Entwicklungen ergeben, die zeigen, dass sich der Einsatz für die Menschenrechte lohnt: Seit 2001 haben die Briefe das Leben von mehr als 100 bedrohten Menschen verbessern können.